Basilikum

Basilikum ist eines der meistverwendedsten Gewürze in meiner Küche (natürlich erst nach Pfeffer und Salz geht nicht als Gewürz durch). Es ist bestens geeignet zur Herstellung von grünen Saucen wie z.B. dem Pesto, oder als Beigabe zu Tomatengerichten wie etwas Tomate-Mozarella.
Herkunft
Basilikum kommt ursprünglich aus dem südasiatischen Raum, ist mittlerweile aber eines der wichtigsten Kräuter in der italiensichen Küche. Und wer einmal Linguine con il pesto alla genovese frisch zubereitet gegessen hat, weiß auch warum.
In Italien befinden sich seine Hauptanbaugebite in Ligurien, ist aber auch in vielen anderen Teilen Italiens zu finden (ich hatte bislang noch nicht das Vergnügen Pesto in Genua essen zu dürfen, aber in der nördlichen Toskana gibt es auch leckeres).
Verwendung in der Küche
Basilikum sollte am besten immer frisch verwendet werden, da er ansonsten kräftig an Geschmack verliert. Dies gilt insbesondere, wenn er getrocknet wird. Die einzige einigermaßen zufridenstellende Haltbarmachung einer größeren Ernte stellt das Einfrieren dar, was ich aber auch noch nicht wirklich getestet habe, da es im Supermarkt ja meistens frischen gibt. Wobei die Pflanzen im Winter oft alles andere als fit sind.
Basilikum immer erst an das fertige Gericht geben, oder kurz vor Ende der Garzeit. Eine Ausnahme stellt das frittieren der Blätter dar.
Einkauf, Aufzucht
Beim Kauf von Basilikum sollte darauf geachtet werden, dass die Blätter keine schwarzen Stellen aufweisen, sondern einen matt glänzendes Grün aufweisen. Es werden nie nur einzelne Blätter abgeschnitten, sondern immer nur ganze Triebe. Auf dieses Weise wächst die Pflanze an den Stellen wieder nach und bekommt erneut große Blätter.
Basilikum überlebt in unseren Gefilden in der Regel keinen Winter, sondern sollte jedes Jahr neu ausgesäht oder gepflanzt werden. Draußen sollte dies am besten im Mai geschehen. Im Blumentopf kann dies auch ganzjährig geschehen, allerdings gilt es zu bedenken, dass die Pflanze im Winter sehr anfällig für Schädlinge ist.
Zur Aussaat dürfen die Samen nicht zu tief in die Erde befördert werden, da Basilikum ein Lichtkeimer ist. Nach 7-12 Tagen sollten dann erste kleine Pflänzchen zu sehen sein.
Bekannte Gerichte:
Pesto